Wizards vergolden spektakuläre Saison 2025/26
Die Wizards standen nach dem erfolgreichen Sieg in der Serie gegen die Skorps dank einer grossartigen Teamleistung im Superfinal. Bereits damit schrieben unsere Zauberinnen Vereinsgeschichte. Nun wollten sie diese unfassbar starke Saison mit einem letzten Spiel vergolden und den Traum, Schweizermeisterinnen zu werden, Realität werden lassen.
Die ganze Woche des Superfinals stand im Fokus. In den Trainings bereitete man sich auf dieses alles entscheidende Spiel vor. Die Wizards hatten es bereits zweimal in dieser Saison geschafft, die Jets zu schlagen. Nun griff man voller Motivation, Vorfreude und Willen die Serienmeisterinnen an. Das Spiel versprach so oder so ein historisches und unvergessliches Erlebnis zu werden.
Der Anpfiff in der BCF Arena in Fribourg ertönte – das lange Warten hatte ein Ende. Die Jets, kein leichter Gegner, machten von Anfang an Druck. Den Wizards gelang es in den ersten Minuten nicht wirklich, ihr Spiel aufzubauen. Die Nervosität war ein zentrales Hindernis. Dennoch glaubte die ganze Mannschaft daran, das Unmögliche möglich zu machen – und das spürte man auf allen Rängen der Arena.
Die Wizards überstanden die ersten Minuten, kämpften sich immer wieder nach vorne. Trotz einiger technischer Fehler hielten sie die Jets gekonnt in Schach. Die Wizards begannen nun, ihr Spiel besser aufzuziehen, legten die Nervosität langsam ab und fanden ihren Rhythmus. In der 16. Minute wurden sie für einen Eigenfehler bestraft, und die Zürcherinnen gingen in Führung. Doch die Wizards blieben kühl im Kopf, liessen sich nicht beeindrucken und spielten weiter. Bereits in der 17. Minute kamen die Wizards in der Defensive erneut unter Druck. Anne Härtsch löste sich stark und spielte den Ball nach vorne. Mirjam Wyss lief zum Abschluss an, legte auf Topscorerin Dana Misteli ab – und diese zeigte ihr Können: 1:1! Die Wizards schlugen zurück – ein Moment, der die Halle zum Beben brachte. Im ersten Drittel kamen die Jets immer wieder gefährlich vor das Tor. 50 Sekunden vor Ende des Drittels liessen sie den Jets zu viel Raum, und diese nutzten es eiskalt zum 2:1. Doch die Wizards wussten: Dieses Spiel war noch lange nicht vorbei.
Mit genau dieser Einstellung starteten sie ins zweite Drittel. Die Wizards brachten mehr Energie, zeigten, dass sie wach waren, und nutzten jede Chance, um den Jets das Leben schwer zu machen. In der 23. Minute bot sich die grosse Möglichkeit: Powerplay für die Wizards. Das Balltempo stimmte, die Chancen wurden gefährlicher. Kurz vor Ende der Strafe zog Lisa von Arx ab- diese erwachte die Torhüterin zwischen den Beinen– 2:2! Ein Tor, das pure Emotionen auslöste. Das Spiel war wieder offen. Die Wizards hatten nun vieles im Griff, spielten souverän, verteidigten mit allem, was sie hatten, und vertrauten ihrem Spiel. Die Jets kamen zwar immer wieder zu Chancen, doch die Zauberinnen waren bereit, halfen Torhüterin Ella-Fée Greber und kämpften als geschlossene Einheit. Mit 2:2 ging es in die zweite Pause.
Trotz der Steigerung wussten die Wizards: Da geht noch mehr. Trainer Mirco Torri fand klare Worte, gab Energie und Vertrauen – und die Mannschaft nahm genau das mit aufs Feld. Im letzten Drittel zeigten die Wizards ihr wahres Gesicht: motiviert, konzentriert und selbstbewusst. Sie legten eine Schippe drauf, erspielten sich noch mehr Chancen und verteidigten kompromisslos. Die Jets hatten Mühe, Lösungen zu finden. Die Wizards zeigten nicht nur Qualität, sondern auch einen unantastbaren Willen. Jeder Block, jeder Schuss, jede Aktion wurde von den Fans gefeiert – Gänsehaut pur.
Dann dieser Moment: Dana Misteli kam an den Ball. Die Passwege waren zu. Sie zog ab – TOOOOR! 3:2 für die Wizards! Die Halle explodierte. Emotionen, pure Ekstase, unglaubliches Timing. Die Jets stellten auf sechs Feldspielerinnen um und erhöhten den Druck. Doch die Wizards kämpften unermüdlich, warfen sich in jeden Ball, gewannen Zweikämpfe und befreiten sich immer wieder. Die Zeit tickte, die Spannung war kaum auszuhalten. Dann die Entscheidung: Ilse Stoffers eroberte den Ball, sah das leere Tor und spielte auf Tanja Kyburz – 4:2! Die Erlösung. Der Traum war zum Greifen nah. Noch wenige Sekunden. Die Jets versuchten alles. Und dann – die Schlusssirene. Der Titel ist Tatsache.
Die Wizards schafften nicht nur Unglaubliches – sie schrieben Geschichte. Die Saison 2025/26 endete mit dem grössten Erfolg der Vereinsgeschichte: Schweizermeisterinnen! Ein Team, das über sich hinausgewachsen ist. Ein Team, das immer an sich geglaubt hat. Ein Team, das gekämpft, gelitten und nie aufgegeben hat. Ein Team, das sich während der ganzen Saison stetig weiterentwickelt hat und immer mehr zusammengewachsen ist.
Dieses Team – oder besser gesagt: diese Familie ist einzigartig, unersetzlich und etwas ganz Besonderes. Eine Gruppe von Spielerinnen, die füreinander alles geben, die gemeinsam durch Höhen und Tiefen gegangen sind und genau daraus ihre Stärke gezogen haben. Jede einzelne hat ihren Teil zu diesem Erfolg beigetragen und Spuren in dieser unglaublichen Geschichte hinterlassen. Was dieses Team erreicht hat, geht weit über einen Titel hinaus. Es ist der Beweis dafür, was möglich ist, wenn man an sich glaubt, zusammenhält und niemals aufgibt.
Der Pokal geht nach Bern. Nach Burgdorf. Zum ersten Mal überhaupt! Und diese Geschichte wird für immer bleiben.
Liebe Fans die Wizards bedanken sich für eure unglaubliche Unterstützung während dieser unvergesslichen Saison. Danke, dass ihr immer an uns geglaubt habt und uns durch jede Phase getragen habt.
Dieser Titel ist auch euer Verdienst.
Merci, Fans!
Match-Telegram:
Spiel: Wizards Bern Burgdorf – Kloten Dietlikon jets
Ort: BCF Arena Fribourg
Resultat: 4:2 (1:2, 1:0, 2:0)
Tore Wizards: 17’ Misteli (Wyss), 24’ Von Arx (Morf), 57’ Misteli (Härtsch), 60’ kyburz (Stoffers)
Tore Jets: 16’ Rezacova, 20’ Piispa (Ediz)
Stafen Jets: 23’ Zwissler (Sperren)
Bild: Dieter Meierhans