U21: Sieg im Heim-Derby gegen die Skorps

Das Spiel zwischen den Wizards Bern Burgdorf und den Skorpion Emmental Zollbrück startete ausgeglichen, mit wenigen Chancen auf beiden Seiten. Beide Teams gingen von Beginn an hart, aber doch mehrheitlich fair in die Zweikämpfe.

Nach rund zehn Minuten bot sich den Wizards nach einem Freistoss in der gegnerischen Hälfte eine gute Möglichkeit. Ein sauberer Querpass von Jill Martinjas auf Leonore Mutti vor dem Tor führte schliesslich zur verdienten 1:0-Führung. Nur kurze Zeit später legten die Wizards durch ein Tor von Alea Keller bereits zum 2:0 nach. Etwas später folgte das erste Boxplay für die Wizards, das sie souverän überstanden. Die Skorps konnten sich in dieser Phase keine nennenswerte Torchance erspielen.
Ins zweite Drittel startete jedoch das Gastteam besser und verkürzte mit einem frühen Treffer auf 2:1. Die Antwort der Wizards folgte jedoch umgehend: Nur eineinhalb Minuten nach dem Gegentor verursachten die Skorps einen Penalty, weil eine Spielerin den Schutzraum der Torhüterin betrat. Jill Martinjas übernahm die Verantwortung und verwandelte den Strafstoss souverän zum 3:1. Kurz darauf kassierten die Skorps ihre erste Strafe der Partie, doch die Wizards konnten das anschliessende Powerplay nicht nutzen. Danach erhöhten die Skorps den Druck und zwangen die Wizards zu mehr Defensivarbeit. Trotzdem gelang es dem Heimteam, sich erneut gute Chancen zu erspielen – und eine davon verwertete Livia Ankli zur 4:1-Führung. Kurz vor der zweiten Pause mussten die Wizards nochmals in Unterzahl ran, doch auch dieses Boxplay überstanden sie ohne Gegentreffer.
Im dritten Drittel starteten erneut die Skorps besser und kamen mit einem schön ausgespielten Konter zum 4:2-Anschlusstreffer. In der Folge mussten die Wizards ein weiteres Boxplay überstehen, was ihnen dank einer kompakten Defensive gelang. Auch der Versuch der Skorps, in der Schlussphase mit sechs Feldspielerinnen zu agieren, brachte keine Wende mehr. Die Wizards verteidigten konzentriert bis zum Schluss und sicherten sich einen verdienten 4:2-Sieg.