U21: Knappe Niederlage in Zug

Mit viel Motivation und dem klaren Ziel, das letzte Spiel vor der Weihnachtspause im alten Jahr erfolgreich zu gestalten, starteten die Wizards Bern Burgdorf in die Partie. Von Beginn weg übernahmen die Wizards das Spieldiktat und hatten über weite Strecken deutlich mehr Ballbesitz. Die Wizards erspielten sich zahlreiche gute Abschlussmöglichkeiten, scheiterte jedoch immer wieder an der gegnerischen Defensive oder an der Torhüterin. Mehrere Abschlüsse landeten zudem am Pfosten oder an der Latte.

In der 13. Spielminute ging das Gastgeberinnenteam aus Zug in Führung. Kurz vor Ende des ersten Drittels, in der 19. Minute, erhöhten die Gegnerinnen auf 2:0. Trotz des Rückstands liessen sich die Wizards nicht entmutigen und gingen mit dem klaren Willen zur Reaktion in die erste Drittelpause.

Das zweite Drittel begann aus Sicht der Wizards optimal. In der 21. Minute verkürzte Jana Steinmann nach Pass von Lynn Burkhalter auf 2:1. Noch in der selben Minute folgte der verdiente Ausgleich: Maya Peter traf auf Zuspiel von Jill Martinjas. Der Doppelschlag innerhalb einer Minute zeigte die starke Reaktion der Wizards und den gelungenen Start ins Mitteldrittel. Auch danach dominierten die Wizards das Spielgeschehen, kontrollierten den Ball und erspielten sich weitere gute Torchancen, die jedoch ungenutzt blieben.

Im dritten Drittel setzten die Wizards ihren Druck fort und hatten weiterhin deutlich mehr Ballbesitz. Trotz grossem Einsatz, mehreren gefährlichen Abschlüssen sowie weiteren Pfosten- und Lattentreffern wollte der Ball nicht ins Tor. Da im Schlussdrittel keine Tore mehr fielen, ging die Partie in die Verlängerung.

In der 64. Minute entschied Zug das Spiel mit dem entscheidenden Treffer für sich. Die Wizards mussten sich somit knapp geschlagen geben, zeigten jedoch über weite Strecken eine starke Leistung mit viel Ballbesitz und grossem Kampfgeist. Trotz der Niederlage war es ein engagierter Auftritt im letzten Spiel im alten Jahr vor der Weihnachtspause, auf dem im neuen Jahr aufgebaut werden kann. Bestplayerin wurde Maya Peter.