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12.03.2018Playoff Halbfinal Juniorinnen U21A

Willkommen im Halbfinal

Um 20:30 Uhr wurde der Match in Wald, Zürich, angepfiffen. Laupen spielte von Anfang an sicher und schnell und konnte so nach 6 Minuten das Skore für sich eröffnen. Weiterhin war das Heimteam mehrheitlich in Ballbesitz und für die Wizards war es schwierig, zu Abschlüssen zu kommen, zudem wirkten sie in der Defensive teilweise eher wie Zuschauer. Zum Ende des Drittels gab es eine Zweiminutenstrafe gegen die Wizards, was von der Zürcherinnen kaltblütig ausgenutzt wurde. So ging es mit 2:0 für Laupen in die Drittelspause.

Das zweite Drittel verlief ähnlich wie das Erste. Wiederum war es das Heimteam, welches das Spiel in der Hand hatte. Sie spielten geduldig, präzise und konnten so das 3:0 in der 29 Minute erzielen. Danach aber lehnten sie sich zurück, und dies wussten die Zauberinnen auszunutzen: Kurz darauf kam es endlich zum ersten Tor durch Quattrini auf Pass von Siegenthaler. Das Spiel ging aggressiv weiter und die Wizards traten nun gar dominant auf, doch am Torstand änderte sich nicht mehr.

Nun war es an der Zeit, dass die Burgdorferinnen die Torchancen ausnutzten, um so den Sieg zu erreichen. Das letzte Drittel startete allerdings mit einer Zweiminutenstrafe gegen die Wizards, die von den Zürcherinnen aber nicht ausgenutzt wurde. Jetzt war es das Gastteam, das mehr Ballbesitz hatte und Laupen unter Druck setzte. So konnte Läng auf Pass von Torhüterin Snijders den Ball ins gegnerische Netz bringen zum 3:2. Nun war der Ehrgeiz der Zauberlehrlinge gefordert, was aber vom Schiedsrichter kurz darauf gestoppt wurde. Je eine Spielerin der beiden Teams musste auf der Strafbank Platz nehmen. Laupen nutzte dies gekonnt aus und konnte auf 4:2 ausbauen. Dabei blieb es aber nicht, es zappelte schon der nächste Ball im Tor der Wizards. Das Spiel war ihnen entglitten, und plötzlich fehlten ihnen auch der Mut und das Selbstvertrauen. Dazu musste schon wieder eine Spielerin der Bernerinnen den Zweiminutenpfiff hinnehmen, diesmal wegen Stossens. Sobald diese Strafe abgelaufen war, agierten die Wizards mit sechs Feldspielerinnen und ohne Torhüter, damit sie die fehlenden drei Tore noch begleichen konnten. Der Ball wurde aber schnell von den Zürcherinnen abgefangen und so konnten sie noch ein weiter Tor erzielen, zum Schlussresultat von 6:2.

Obwohl die Zahlen einen klaren Sieger erkennen lassen, war das Spiel teilweise sehr ausgeglichen. Was den Wizards fehlte, war die Bereitschaft, alles für einen Sieg zu tun, vor allem aber müssen sie den Respekt vor dem amtierenden Schweizermeister ablegen, sich nicht mehr provozieren lassen und ihre Torchancen ausnutzen.