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17.01.201815. Meisterschaftsrunde Juniorinnen u21 A

Wichtiger Sieg gegen die zweitplatzierten Piranhas

Trotz optimistischer Stimmung vor dem Spiel erwischten die Bernerinnen einen schlechten Start. Zwar kamen beide Teams schon kurz nach dem Anpfiff zu gefährlichen Aktionen, doch einzig Chur wusste diese Möglichkeiten auch eiskalt auszunutzen: Nach nicht einmal zwei Minuten stand das Heimteam 2:0 in Führung. Die Wizards standen in Schockstarre. Piranha spielte aggressiv, trotzdem fanden die Emmentalerinnen schon nach kurzer Zeit ins Spiel zurück und es entwickelte sich ein wildes Hin und Her, wobei die Wizards allerdings zu wenig Abschlüsse auf das Tor brachten, um auch zu punkten. In der zehnten Minute überstanden sie schadlos eine Strafe, zwei Minuten später eröffnete M. Kunz auf Pass von Schmied auch für die Zauberinnen das Skore. Die Bündnerinnen begannen, unruhig zu werden, und in der 15. Minute führte ein Vergehen ihrerseits zu einer Zweiminutenstrafe. Das Powerplay ging die Sache ruhig an, mit Erfolg: Nach einem Abpraller staubte Sollberger ab zum Ausgleich. Kaum waren die Piranhas wieder vollzählig, holten sie sich erneut eine Strafe, und auch diese nutzten die Wizards nach einem schnellen Gegenstoss durch Ruch aus. 

Das Momentum lag nun auf Seiten der Bernerinnen, doch auch im Mitteldrittel kamen beide Teams zu guten Chancen. Die Piranhas legten eine Schippe zu, worauf bei den Bernerinnen vermehrt Hektik aufkam. Es war in der 28. Minute, als sie den Treffer zum erneuten Gleichstand hinnehmen mussten. Nur nicht die Ruhe verlieren, hiess es nun. Kaum drei Minuten später brachte Siegenthaler die Wizards wieder in Führung. Doch damit nicht genug: Als in der 33. Minute eine Churerin auf der Strafbank Platz nehmen musste, schlug Siegenthaler gegen die im Boxplay kaum agierenden Piranhas erneut zu, womit sie auch für eine astreine Überzahlstatistik an diesem Nachmittag sorgte. Mit dem Stand von 3:5 verabschiedeten sich die Teams in die zweite Pause.

Den Zauberinnen gelang ein Blitzstart ins dritte Drittel, gleich zwei Mal zappelte der Ball in der 42. Minute im Netz. Zuerst war es Läng auf Pass von Siegenthaler, dann traf M. Kunz nach einem Assist von L. Quattrini. Damit war die Sache (oder der Fisch) aber keineswegs gegessen. Ein Tor in Überzahl brachte die Bündnerinnen wenig später zurück ins Spiel, keine Minute später doppelten sie nach zum 5:7. Die Bernerinnen gerieten ein wenig aus dem Konzept, wurden unruhig, und den Piranhas gelang in der 52. Minute sogar noch ein Treffer. Der Vorsprung der Wizards war bis auf ein Tor hinweggeschmolzen. Infolgedessen nahm Cattaneo das Time-out, um etwas Ruhe in die Sache zu bringen und ihrem Team Mut zuzusprechen. Es blieb jedoch eine Zitterpartie, beide Seiten hatten Möglichkeiten, um den Match für sich zu entscheiden. Der Befreiungsschlag kam schliesslich 15 Sekunden vor Schluss, Dominguez lieferte den Assist und die Matchwinnerin hiess L. Quattrini.