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14.01.201716. Meisterschaftsrunde U21A

Starkes Spiel ohne Punkte

Die Bernerinnen legten einen Blitzstart hin, besser als man es von ihnen gewohnt ist. Die Zürcherinnen wirkten nach den ersten Minuten etwas überrascht vom schnellen Spiel der Wizards. Sie kamen nur wenig bis über die Mittellinie und noch weniger zu gefährlichen Abschlüssen auf das Berner Tor, während das Spiel der Zauberinnen grösstenteils harmonierte. In der 11. Minute fand der Ball nach mehreren Abprallern schliesslich durch Bergmann den Weg ins Tor zum 1:0. So hatte sich der UHC Laupen den Start ins Spiel wohl nicht vorgestellt. Allmählich erstarkten sie und die Bernerinnen wurden mehr und mehr gefordert. Vorerst liess man aber nichts anbrennen und konnte seinerseits sogar noch aufdrehen. In der 19. Minute glich der konterstarke UHC Laupen allerdings doch aus. Nach einem unbemerktem Weglaufen aus dem Rücken der Berner Verteidigung und einem präzisen Pass durch die Mitte, stand die Spielerin aus Laupen plötzlich alleine vor Snijders und bezwang diese zum 1:1.

Nach der Pause wurden die Bernerinnen regelrecht von den Zürcherinnen überrumpelt, welche innerhalb von vier Minuten zwei Tore erzielten (23’/24’). Darauf reagierten die Wizards und kamen wieder vermehrt in Ballbesitz. Die Angriffe des UHC Laupens konnten wieder häufiger bereits in der Mittelzone gestoppt werden. Die Bern-Burgdorferinnen kamen in den folgenden Minuten wieder vermehrt zu Torchancen, welche aber nicht genutzt wurden. In einem chancenreichen Konterspiel mit gefährlichen Aktionen auf beiden Seiten verstrichen die weiteren Minuten bis zur zweiten Drittelspause torlos.

Die Burgdorferinnen erwischten den besseren Start in den letzten Abschnitt und spielten hart, um den Anschlusstreffer erzielen zu können. Dies gelang den Wizards allerdings erst nach einem erneuten Gegentor in der 48. Minute: Zwei Minuten später konnten die Zuschauer ein genial herausgespieltes Tor von Siegenthaler auf Pass von Läng bestaunen, welches den Spielstand auf 2:4 verkürzte. Einige Minuten später (52’) mussten die Bernerinnen allerdings eine Strafe wegen einem vermeintlichem Sperren hinnehmen. Das Boxplay konnte dem gefährlichen Powerplay des UHC Laupen bis in die letzten Sekunden sehr gut standhalten, fünf Sekunden vor Schluss der Überzahlsituation gelang den Zürcherinnen dann doch noch ein Treffer. Eine Minute vor Spielende bezog der Trainer des Gastteames noch sein Timeout. Einen kurzen Moment nachdem das Spiel fortgesetzt wurde, sprachen die Schiedsrichter eine Strafen gegen je eine Spielerin beider Teams aus. Die letzte Minute der Partie wurde somit in einem Vier gegen Vier ausgetragen. Die Bernerinnen wurden kein weiteres Mal gefährlich und verloren diese Partie mit einer 2:5 Niederlage.