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16.12.201712. Meisterschaftsrunde Juniorinnen U21

Ping-Pong-Spiel in Wald

Wie gegen den Leader zu erwarten, war es von Anfang an ein intensives Spiel. Doch die Wizards wirkten sehr ungeduldig und unruhig. Die Zürcherinnen standen zwar hoch, machten aber keinen Druck, trotzdem fiel es den Bernerinnen schwer, nach vorne zu kommen und Sorge zum Ball zu tragen. Wenn es gelungen war, die Mittelzone zu überbrücken, war meist eine Gegnerin zur Stelle, die den Angriff vereiteln konnte. Was dazu auch noch gesagt sein sollte: Sowohl Laupen als auch Bern-Burgdorf verrichteten viel unfaire Stockarbeit, was allerdings von den Schiedsrichtern kaum geahndet wurde. Dies war mitunter ein Grund, weswegen die Bernerinnen fast keine Schüsse auf das gegnerische Tor bringen konnten.
Das Spiel war gezeichnet durch ein schnelles Hin und Her. Laupen war anfangs deutlich mehr in Ballbesitz und die Wizards bekundeten noch Mühe, mit den schnell vorstossenden Zürcherinnen mitzuhalten. Dies änderte sich im Verlaufe des Drittels, beide Teams spielten ein solides Defensivsystem. Das erste Tor fiel erst in der 17. Minute, doch es war Laupen, das in Führung gehen konnte.

Auch nach dem Seitenwechsel hatten die Wizards noch Mühe im Angriff, und es kam zu einigen sehr heiklen Situationen vor dem Berner Tor. Alles in Allem war das Spiel aber ausgeglichener. Dies spiegelte sich am Ende des Drittels auch im Resultat wider: Beide Teams erzielten ein Tor, in der 29. Minute traf Laupen, und in der 37. war es Siegenthaler, die auf Pass von Wüthrich abschloss zum Stand von 2:1.  

Die Zauberinnen waren also noch voll im Rennen zum Start des dritten Abschnittes. Sie kamen vermehrt nach vorne und waren einige Male nah dran am Ausgleich. Doch sie agierten nicht clever genug und liessen den Ball zu wenig laufen. Die Laupenerinnen waren schnell und machten jeweils sofort Druck auf die Ballführende, worauf der Ball verloren ging und es zum Konter kam. In der 58. Minute tauschten die Wizards die Torhüterin gegen eine sechste Feldspielerin ein. Die Überzahl währte nur kurz, denn die Defensive verlor den Ball und Laupen traf ins leere Tor zum 3:1. Die Bernerinnen verloren in dieser Schlussphase die Nerven, spielten überhastet und kamen so kaum mehr nach vorne, auch wenn die Zeit eigentlich noch ausgereicht hätte für zwei Tore.

Obwohl die Zauberinnen gegen Laupen eine Niederlage hinnehmen mussten, hatte man als Team besonders ohne Ball eine gute Leistung gezeigt. Für das zweite Spiel der Doppelrunde am Sonntag können die Wizards darauf aufbauen. Gegen die Skorpions aus Zollbrück soll nämlich auch das Tore schiessen wieder klappen.