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22.10.20167. Meisterschaftsrunde U21A

Nichts zu holen

Die Bernerinnen waren sich der Leaderrolle Laupens bewusst, weshalb sie unabsichtlich wohl mit etwas zu viel Respekt in die Partie gestartet sind und dementsprechend ihre Entscheidungen nicht immer mit der nötigen Überzeugung fällten. Laupen wartete im eigenen Drittel geduldig die Angriffe der Bernerinnen ab, um diese dann abzufangen und sehr schnelle Konter zu fahren. Die Wizards ihrerseits waren im Angriff oft unschlüssig und zu wenig schnell. Bereits nach zwei Minuten gingen die Zürcherinnen in Führung, in der siebten Minute konnten sie auf 2:0 erhöhen. Dies war ein Weckruf für die Bern-Burgdorferinnen, die danach besser ins Spiel fanden und den Ball im gegnerischen Drittel zirkulieren lassen konnten. Trotzdem waren Chancen rar, denn Laupen stand in der Mitte kompakt. In der 10. Minute ging Läng nach Pass von Wüthrich mutig in den Abschluss und verkürzte auf 2:1. Drei Minuten später fing eine Zürcherin nach einem katastrophal ausgeführten Freistoss der Wizards den Ball ab, zog praktisch ungestört aufs Tor und traf. Bei diesem Stand blieb es bis zum Pausenpfiff.

Im zweiten Drittel zogen die Zauberinnen sich etwas zurück, um ihrerseits mehr Platz im offensiven Raum für schnelle Konter zu schaffen. Ein hin und her wogendes Spiel prägte den Mittelabschnitt. Nach Spielhälfte holten sich die Wizards eine Zeitstrafe wegen eines Wechselfehlers. Die Zürcherinnen spielten ein schnelles Powerplay mit viel Druck aufs Tor. Dem Boxplay gelang es nicht, alle gefährlichen Querpässe abzufangen und so musste eine Spielerin in der 31. Minute nur noch einschieben. Die Wizards fanden selten den Weg in den Slot, weil wenig Platz vorhanden war und sie den Ball oft zu spät abspielten; immer wieder blieben Einzelaktionen in der gegnerischen  Abwehr hängen und Abschlüsse waren selten. In der 34. Minute gab es erneut eine Strafe, diesmal wegen Stockschlags. Auch dank regelmässigeren Wechseln war das Boxplay diesmal erfolgreich. Dummerweise konnte Laupen genau 1 Minute nach Strafende doch noch auf 5:1 erhöhen.

Bern Burgdorf machte im Schlussabschnitt wieder mehr Druck und kam zu Chancen, die aber nicht genutzt wurden. Dank einem starken Rückhalt im Tor der Zauberinnen erzielten jedoch auch die Zürcherinnen keine Tore. In der 48. Minute kam das Time-out der Wizards, welche danach einen Aufschwung hatten, indem sie konsequenter spielten und Kampfgeist an den Tag legten. Immerhin konnte Ruch so auf Vorlage von Baeriswyl in der 56. Minute noch das 5:2 schiessen, doch für mehr reichte es gegen ein Laupen, das konstant überzeugt hatte, an diesem Tag nicht.