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16.02.2019Playoff-Viertelfinal Spiel 1 Juniorinnen U21A

Misslungener Playoffstart

Die Wizards haben sich für die Playoffs, die wichtigste Zeit im Jahr, viel vorgenommen und fuhren motiviert nach Chur. Doch schon in der zehnten Minute legten die Churerinnen mit Kasper zum 0:1 vor. Anschliessend wurde das Spiel natürlich nicht weniger Körperbetont, denn die Gemüter waren erhitzt und so kam es zu einer zwei Minutenstrafe wegen überhartem Körpereinsatz gegen den Raubfisch d’ Agostini. Doch die Wizards konnten ihre Überzahl nicht ausnutzen und so kamen die Churerinnen bis in die 19. Minute unbeschadet davon. Läng erzielte den Ausgleich doch die Freude hielt nur kurz, denn nur 30 Sekunden später erzielten die Fische mit Loher noch das 1:2. Schliesslich fingen sich die Piranhas mit Jakob sechs Sekunden vor Ende des Drittels noch eine zwei Minuten Zeitstrafe wegen überhartem Körpereinsatz ein.

Die Wizards nahmen sich für das zweite Drittel vor in der Offensive noch effektiver und klüger zu spielen und in der Deffensive gefährliche Querpässe zu unterbinden. Zudem wollten die Gäste natürlich noch das Powerplay zum Ausgleich ausnutzen aber das gelang ihnen nicht. Darauf liessen sich die Churerinnen kaum noch Chancen entgehen und konnten mit Wyss in der 25. Minute zum 3:1 erhöhen. Nun mussten die Wizards reagieren und verhindern, dass die Piranhas weiter davonziehen können. Gesagt getan, Kyburz gelang es in der 27. Minute zum zweiten Mal für die Bernerinnen zu treffen. Doch abermals hielt die Freude für die Wizards nur kurz, denn in den nächsten fünf Minuten trafen die Raubfische gleich drei Mal. Die Schützinnen waren d’ Agostini, Ediz und Wick. Nun mussten die Wizards mentale Stärke zeigen und weiterkämpfen. In der 36. Spielminute konnte Steiger die Bernerinnen noch auf 3:6 näher bringen aber abermals antworteten die Churerinnen mit einem Gegentor. Loher traf in der 37. Minute und so stand es Ende des zweiten Drittels 3:7 für die Bündnerinnen. 

Die Zauberinnen mussten nun schleunigst reagieren und jegliche Chancen der Piranhas im Keime ersticken, damit diese nicht noch weiter davonziehen können. Das gelang den Wizards zu Beginn des letzten Drittels auch und so kam es, dass sich die Churerinnen in der 46. Minute mit d’ Agostini erneut eine Unterzahl einhandelten, diesmal wegen unkorrektem Abstand. Allerdings lies das Powerplay der Gäste zu wünschen übrig und schliesslich konnten die Piranhas mit einem Shorthander von Wick das 3:8 erzielen. Für die Wizards, die sich eine effiziente Aufholjagd und ein erfolgreiches Überzahlspiel vorgenommen haben, war das natürlich wie ein Schlag ins Gesicht. Dennoch wollten die Gäste weiterkämpfen, doch das Heimteam zerstörte die Hoffnungen der Gäste endgültig zuerst mit Wick in der 49. Minute und schliesslich mit Loher eine Sekunde vor Schluss. Die Piranhas liessen ihre Mauer gleiche Verteidigung nicht bröckeln und so kam es zu einem ernüchternden Schlussresultat von 3:10.