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05.02.2018Mirco Torri wird neuer Wizards-Trainer

Mirco Torri wird neuer Wizards-Trainer

Die Wizards Bern Burgdorf haben die Trainernachfolge geregelt. Mit Mirco Torri (30) verpflichtet der mehrfache Playoffhalbfinal-Teilnehmer sowie momentan Drittplatzierte niemand geringeren als den aktuellen Trainer von Piranha Chur. Mit diesen führt er zurzeit souverän die NLA-Tabelle an und feierte in der Saison 2015/16 gar den Schweizermeistertitel.

Torri unterschrieb einen Zweijahresvertrag, kann sich aber ein langfristiges Engagement vorstellen. Der Kontakt zum ehemaligen Spieler von Chur Unihockey wurde hergestellt, als Ende Dezember 2017 bekannt wurde, dass dieser seinen Posten bei Piranha Chur abgeben und aus beruflichen Gründen ins Bernbiet ziehen würde.

„Für uns als Familie ist dies eine spannende Herausforderung“, freut sich Torri auf die Rückkehr in den Kanton Bern. Bereits in der Saison 2014/15 amtete der Bündner bei den 1. Liga Herren der Bern Capitals als Assistenztrainer – auch damals waren seine Frau sowie die zwei Kinder Elio sowie Gianna mit dabei. Sportlich reizt es den Techniker Kommunikationsnetz, die Wizards definitiv an die nationale Spitze zu führen. "Ich habe aus Sicht des Konkurrenten immer das Gefühl gehabt, dass bei den Wizards gut gearbeitet wird. Ich freue mich sehr, dass ich die Chance bekommen habe, diese gute Arbeit noch weiter zu entwickeln".

Auf seine sportlichen Ziele angesprochen, erwidert Torri: „In Burgdorf treffe ich auf super Bedingungen, die es ermöglichen, gut und effektiv zu arbeiten. Mein Ziel wird es sein, in den nächsten zwei Jahren ein Team zu formen, das ein attraktives und schnelles Unihockey spielt. Dies will ich mit einer gesunden Mischung aus routinierten Spielerinnen sowie jungen Talenten realisieren.“

Wizards Sportchef und Co-Präsident Martin Läng zeigt sich anlässlich der Vertragsunterzeichnung rundum zufrieden: „Mirco hat hervorragende Referenzen, kennt die Liga und hat bei den Verhandlungsgesprächen einen tollen Eindruck hinterlassen. Wir können mit seiner Verpflichtung auch ein Zeichen setzen, dass die Wizards an ihrem erklärten Ziel, den Superfinal zu erreichen, festhalten werden“.

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