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17.09.2016Kopf-an-Kopf-Rennen zum Saisonauftakt

Meisterschaftsstart U21A

Die Wizards starteten besser in die Partie als die Zürcherinnen, allerdings war ihr Spiel noch etwas verhalten und man merkte ihnen die Nervosität an, die vielleicht auch daher reichte, dass Stau die Carreise in die Länge gezogen hatte und die Mannschaft später als geplant in der Hüenerweid angekommen war. Die Auslösungen gegen Dietlikon gestalteten sich schwierig, und so führten hauptsächlich Eigenfehler und Ballverluste in der Mittelzone zu gefährlichen Angriffen des Gegners. In der neunten Minute musste sich eine Bernerin wegen Sperrens auf die Strafbank setzen, doch das Boxplay machte seinen Job gut, weiterhin stand es 0:0. Dietlikon seinerseits erhielt kurze Zeit später eine Strafe, welche die Wizards nicht ausnutzen konnten. Dafür rollte in der 16. Minute ein Ball auf unglückliche Weise ins Tor der Bernerinnen.

Noch bevor das zweite Drittel begonnen hatte, war einiges los: Weil die Wizards zu spät aus der Garderobe gekommen waren, erhielten sie eine Strafe. Wiederum gelang es ihnen, ein Gegentor zu verhindern, doch nur eine Minute später konnten die Zürcherinnen ihre Führung auf 2:0 ausbauen. Die Wizards reagierten schnell, sie spielten nun offensiver und glichen innerhalb von neunzig Sekunden (Krähenbühl auf Pass von Wiedmer, Siegenthaler) aus. Ein Stockschlag in der 34. Minute bescherte den Zauberinnen die nächste Strafe, welche sie zwar überstanden, kurz darauf aber trotzdem wieder in Rückstand gerieten. An Chancen zum Ausgleich mangelte es den Wizards nicht, nur endeten die meisten davon mit einem Schuss über das Tor. Bis zur Pause konnten die Wizards nichts mehr am Resultat ändern.

Im dritten Abschnitt erhöhten die Bernerinnen den Druck. Obwohl Joss nach Pass von Wiedmer zum 3:3 ausgleichen konnte, kam plötzlich Hektik auf und Dietlikon fand zu gefährlichen Chancen, von denen sie in der 45. Minute auch eine nutzten. Die Wizards waren auf zwei Linien umgestiegen, doch das Spiel blieb hektisch bis in der 53. Minute, als Dietlikon ein Timeout nahm. Mit vereinten Kräften gaben die Bernerinnen noch einmal alles, schliesslich belohnte Siegenthaler den Kampfgeist der Wizards in der 59. Minute mit einem Buebetrickli zum Ausgleich.

Die Verlängerung war nur von kurzer Dauer; als gleich die Wizards zu Beginn gute Angriffe lancieren konnten, reagierten die Zürcherinnen nach einem Abpraller schneller und versenkten den Ball, somit müssen sich die Zauberinnen mit einem Punkt zum Saisonstart begnügen.