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13.11.20168. Meisterschaftsrunde U21A

Leider kein Erfolg in Chur

Die Bernerinnen starteten gut in die Partie, spielten von Anfang ein aggressives Spiel und waren viel in Ballbesitz. Gesamthaft gesehen waren die Zauberinnen sogar das bessere Team. In der 9. Minute kassierten die Wizards aber das erste Gegentor, wonach sie einen Rückschlag erlitten und an Sicherheit verloren. In der 12. Minute bekamen die Bernerinnen eine 2-Minuten Strafe wegen Stockschlages, doch sie überstanden die Unterzahlsituation souverän. Bis zur Drittelspause war die Partie ausgeglichen und ohne weitere Tore.

Der Start ins zweite Drittel verschliefen die Wizards komplett und kassierten bereits in der 21. Minute das 2:0. Nach dem Tor nahmen die Bernerinnen ihren Kampfgeist und die Bissigkeit wieder hervor. Sie spielten mit voller Power und konnten so in der 29. Minute durch Ruch auf Pass von Krähenbühl den Anschlusstreffer zum 2:1 erzielen. Die Wizards spielten weiterhin dominanter als die Churerinnen, waren aber zu wenig gefährlich vor dem gegnerischen Tor und nicht kaltblütig in den Abschlüssen. Daher konnten die Burgdorferinnen bis zur Pausensirene trotz einer guten Leistung nichts mehr am Spielstand verändern.

Den Start in das letzte Drittel „verkackten“ die Wizards regelrecht! Zwei Tore innerhalb der ersten drei Minuten, das war eine gewaltige Hypothek. Nach der Erhöhung von Chur auf 4:1 nahmen die Bernerinnen ein Timeout. Darauf reagierten die Wizards sogleich mit Kolly auf Pass von Krähenbühl und verkürzten auf 4:2. Zwei Minuten später erhielten die Wizards allerdings eine 5 Minuten-Strafe wegen einem unabsichtlichen Schlag ins Gesicht der Gegnerin (Shit happens!) und mussten erneut unten durch. Die Bernerinnen spielten ein sehr starkes Boxplay und konnten über vier Minuten hinweg alle Chancen der Piranhas abfischen, in der 52. Minute gelang den Churerinnen allerdings das Tor zum 5:2. Nach diesem Tor verloren die Wizards für kurze Zeit den Kopf; und auch ihr Kampfgeist schien gebrochen, weshalb noch ein weiters Tor keine grosse Überraschung war. Die Bernerinnen fanden den Tritt zwar wieder und versuchten, aggressiv nach vorne zu arbeiten, kamen aber zu keinem Torerfolg mehr und verloren das hart umkämpfte Spiel mit 6:2.