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11.01.201814. Meisterschaftsrunde Juniorinnen U21 A

Lange Stand gehalten, letzten Endes unterlegen

Das Spiel begann und Beo stand von der ersten Minute an auf Höhe der Mittellinie und presste das Heimteam in seine Hälfte. Dennoch eröffneten die Wizards das Skore nach sieben Minuten durch Dominguez und konnten in der 11. Minute durch Läng auf Pass von Sollberger das 2:0 schiessen. Beo machte weiterhin Druck auf die Verteidigerinnen und konnte so in der fünften Minute den Anschluss erzielen. Bis zum Ende des Drittels fielen keine Tore mehr, doch es gab viele gefährliche Aktionen zu sehen, vor allem Seitens der Oberländerinnen, die langsam die Oberhand übernahmen, während es den Wizards schwer fiel, gegen die aggressiv verteidigenden Gegnerinnen auszulösen.

Zwei Minuten nach Spielbeginn des zweiten Drittels konnte das Gastteam zum 2:2 ausgleichen, da sie einen Ballverlust in der Nähe des burgdorfer Tores ausnutzten.  Siegenthaler konnte aber drei Minuten später auf Pass von Zumstein das nächste Tor für die Zauberinnen erzielen. So stand es nun 3:2. Doch die Wizards hatten immer mehr Mühe, ihre Gegnerinnen in Schach zu halten und so kam es eine Minute später zum Ausgleich von Beo (3:3). Die Wizards verloren zu viele Bälle in der Mittelzone und vor allem schon im eigenen Drittel, so setzte das Gastteam die Wizards konstant unter Druck und konnte schon bald 4:3 in Führung gehen.

Nicht einmal eine Minute war vergangen im dritten Abschnitt, als der Schiedsrichter den Ausgleich zum 4:4 durch Ruch pfiff. Snijders machte souveräne Arbeit im Tor und hielt ihre Mannschaft im Spiel, so musste Beo das Time-Out nehmen. Doch das Heimteam wurde weiterhin in die eigene Hälfte gedrückt und so gelang Beo wenige Minuten später die erneute Führung. Die Wizards kämpften weiter und konnten rund fünf Minuten das 5:5 durch Siegenthaler erzielen und sich in die Verlängerung retten. Sechs Minuten lang war es dort ein Ping Pong Spiel, doch es waren die Oberländerinnen, welche das bessere Ende erwischten.

Die Wizards konnten nur einen Punkt aus diesem geknortzen Spiel mitnehmen. Schade, denn sie hätten das Spiel gewinnen können, allerdings wäre dazu mehr Kampfgeist, und vor allem mehr Teamgedanke nötig gewesen. So gewannen die Oberländerinnen, welche an diesem Abend die eingespieltere Equipe stellten, nicht unverdient. Den Willen zum Sieg müssen die Wizards für das Spiel am nächsten Sonntag gegen Chur nun unbedingt schüren.