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20.10.20186.+7. Runde Juniorinnen U21A

Krimiwochenende geht zu Ende trotz voller Punktzahl

Ein unspannendes und unkontrolliertes Spiel gewann BeBu gegen die Frischlinge (0:0/2:0/0:0).

Das erste Drittel verlief ohne Strafe und ohne Tore. Das System von den Burgdorferinnen wurde zu wenig konsequent gespielt und daher konnte Basel viele Varianten ausüben. Die Burgdorferinnen hatten wenig Ballbesitz und liessen den Gegnerinnen viel Platz, doch wenn sie mal zum Ball kamen spielten sie ihn kompliziert in den besetzten Raum. Es war ein grosses Durcheinander, ob Offensiv oder Defensiv. 

Das zweite Drittel starteten sie Zielbewusster. Die Zauberinnen spielten jetzt ein wenig mehr in die freien Räume und sie brachten mehr Bewegung in ihr Spiel. Nach 5 Minuten musste eine Baslerin suf der Strafbank platznehmen wegen Stockschlag. Dies nutzte die Powerplaylinie von BeBu aus und Läng traf in der 36. Minute. Nach diesem Treffer gelang es den Burgdorferinnen den Druck aufrecht zu halten und gingen mit einem 1:0 in Führung ins letzte Drittel. In der 44. Minute traf Christen mit einem selbstbewussten Schuss unter die Latte. Es verlief weiterhin unspannend und unkonzentriert. Senkpiel rettete den Zauberinnen die Führung und wurde somit, verdient, Bestkeeper.

 

Sonntag neuer Tag, neues Spiel, neue Gegner und neues Glück. (3:0/6:2/3:6)

Topmotiviert starteten die Burgdorferinnen das Bernerderby gegen die Skorps. Noch nie wurde so viele Emotionen in einem Spiel ausgeschüttet. Nach nur 50 Sekunde traf Baeriswyl in der perfekten Höhe. Nach einem hektischem hin und her traf Brönimann zum zweiten Tor. In der 18. Minute gelang Steiger das Dritte Tor. Nach diesem Treffer bekam eine Skorpsspielerin eine 10 Minuten Strafe begleitend einer 2 Minute wegen unsportlichem Benehmen.

Das zweite Drittel begann für die Zauberinnen gut, denn Dominguez traf in Überzahl zum 4:0. Innerhalb zwei Minuten zauberten Steiger, Siegenthaler, Dominguez je ein Tor und die Wizards lagen 7:0 vorne. Nach einem Goaliewechsel und Timeout von den Emmentalerinnen würde das erste Gegentor erzielt. In der 31. Minute schoss Kyburz das 8:1. Kurz darauf folgte das 8:2 und die Antwort von Kyburz war das 9:2. Das zweite Drittel verlief für die Zauberinnen zauberhaft.

Nach der Pause startete ein mächtiges Ping-Pongspiel. Unkonzentriert und unachtsam began die letzten 20 Minuten. Nach 18 Sekunden trafen die Skorps erneut zum 9:3. Keine Minute später zauberte Haussener ein Volleytor. In 8 Minuten kassierten die Burgdorferinnen 4 Gegentore. Die Stimmung war im Keller. Das einfache Denken war nicht mehr vorhanden. Ein wichtiges Tor erzielte Michelle Kunz direkter Freistossabschluss zum 11:7. In der 56. Minute wurde es eng und die Skorps waren auf Aufholjagd und erspielten das 11:8. Wegen überhartem Körpereinsatz musste eine Emmentalerin auf der Strafbank platznehmen. Einmal mehr konnte die Powerplaylinie ihr Spiel spielen und Siegenthaler traf. Das Krimispiel endete mit einem grossen Durcheinander. Doch die Wizards konnten Zuhause alle 6 Punkte holen.