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12.02.2017Playoff Viertelfinal U21A

Ins Netz gegangen

Von lähmender Nervosität war in diesem Spiel bei den Wizards nichts zu spüren, viel mehr übten sie von Beginn an Druck auf die gegnerische Verteidigung aus. Während es den Piranhas  gelang, sich öfters in der Zone der Bernerinnen festzusetzen und aus guten Positionen abzuschliessen, hatten die Zauberinnen anfangs noch etwas Mühe im Angriff. Trotzdem war es wieder ein Kampf auf Augenhöhe. Als in der zehnten Minute eine Churerin zum 0:1 traf, reagierten die Bern-Burgdorferinnen: Rund drei Minuten später topfte Läng auf Pass von Siegenthaler. Die Wizards fanden sich immer besser zurecht, und bis zum Pausenpfiff kippte das Spiel mal auf die eine, dann wieder auf die andere Seite.

Auch im zweiten Drittel war es an den Churerinnen, das erste Tor und somit das 1:2 zu erzielen. Eines war jedoch klar: Die Burgdorferinnen waren voll dabei. Noch fehlte allerdings der Funke, der das Feuer endgültig entfachte. Diesen Funken lieferte Dierks in der 25. Minute, als sie mit einem platzierten Schuss den Ausgleich erzielte. Nur zwei Minuten später erkämpfte sich Quattrini den Ball und spielte auf Dierks, die erneut einnetzte. Jetzt waren die Bernerinnen auf den Geschmack gekommen: In der 28. Minute schoss Läng nach einem Assist von Kolly das 4:2. Auch wenn die Piranhas noch zu Chancen kamen, behielten die Zauberinnen die Überhand. Nach einem Time-out der Churerinnen baute Quattrini die Führung sogar auf 5:2 aus (31‘). Nun begaben sich auch die Fische auf die Jagd und übten Druck aus, in der 37. Minute gelang ihnen der Treffer zum 5:3.

Im letzten Abschnitt waren die Wizards nicht mehr gezwungen, Tore zu schiessen, sondern eher darauf bedacht, Sicherheit zu schaffen und Ball und Gegner laufen zu lassen. Dies änderte sich aber allzu schnell, denn die Bern-Burgdorferinnen verfielen in Unruhe. Eine Strafe in der 43. Minute nutzten die Bündnerinnen schon nach wenigen Sekunden aus, und nur kurze Zeit später gelang ihnen der Ausgleich. Mit einem Time-out und einigen Wechseln versuchte das Staff, die Wizards wieder auf den Fahrplan einzuschwören, doch zunächst einmal waren es die Piranhas, die weiterhin mächtig Druck auf das berner Tor machten und einige Topchancen hatten. Ihr Jubel war entsprechend ausgelassen, als sie nach 48 Minuten in Führung gingen. Kurz darauf wurde ein Angriff der Bernerinnen unfair gestoppt - Penalty. Siegenthaler, die Ruhe selbst, lief an und verwertete souverän zum 6:6. In der Schlussphase warfen die Teams noch einmal alles in die Waagschale. Nicht zuletzt war es auch Torhüterin Snijders, die in diesen letzten Minuten Nerven zeigte und die Wizards immer wieder rettete. Zwei Minuten vor Schluss schoss Joss die Zauberinnen in Führung. Es wurde zwar noch einmal heiss, als die Churerinnen die sechste Spielerin aufs Feld schickten, doch schliesslich war der Sieg Tatsache!