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27.11.201611. Meisterschaftsrunde U21A

Der Fahrplan stimmte! :)

Gleich nach dem Bullygewinn zogen die Wizards ein schnelles Spiel auf und kombinierten sich mehrmals in die gegnerische Zone hinein. Allerdings waren noch keine vier Minuten verstrichen, als die erste Strafe gegen eine Burgdorferin ausgesprochen wurde. Diese Chance nutzten die Emmentalerinnen sogleich: Nach einem Querpass schob eine von ihnen zum 1:0 ein. In der 7. Minute schliesslich eröffnete Quattrini auf Pass von Küffer das Skore der Zauberinnen. Zur Hälfte des ersten Drittels kam auch das Powerplay der Bern-Burgdorferinnen erstmals zum Einsatz, blieb aber ohne Erfolg. Trotzdem rannten die Skorpions auch zu fünft oft dem Ball hinterher, folgerichtig konnte Läng nach Pass von Quattrini auf 1:2 erhöhen. In der sechzehnten Minute erhielten die Wizards bereits die zweite Strafe wegen Stockschlags, doch das Boxplay brachte die Führung über die Runde. Bis zum Pausenpfiff änderte sich nichts mehr am Spielstand. 

Im zweiten Abschnitt ging es genauso intensiv weiter wie zuvor und beide Teams kamen zu Chancen. Allerdings machten es die Wizards den Skorpions nicht leicht: In der Defensive unterstützten sich alle gegenseitig und Torhüterin Snijders bot einen sicheren Rückhalt. Auch im Angriff waren die Bern-Burgdorferinnen überzeugend, zeigten Zug aufs Tor und waren vor allem immer wieder einen Schritt schneller als die Gegnerinnen. Zur Spielhälfte fand dann Quattrini Bergmann, welche die Führung auf 1:3 ausbauen konnte. Das Time-out der Skorpions kurz darauf sollte die Wende bringen, doch im folgenden Schlagabtausch fielen keine Tore mehr und die Zauberinnen nahmen die Führung mit in die Pause.

Sechzehn Sekunden waren gespielt, als die Schiedsrichter eine Strafe gegen eine Burgdorferin ausprachen und in der streitigen Situation dann sogar auf Penalty entschieden. Den Skorpions mochte es Recht sein, wo ihre Schützin doch ein gutes Händchen zeigte und Torhüterin Snijders keine Chance liess. Doch die Reaktion der Wizards kam postwendend und der Zweitorevorsprung war wiederhergestellt. Eine Minute später, in der 42. Minute, erhöhten die Wizards mit einem Weitschuss nach einem Freistoss und der emmentalerischen Ablenkung ins eigene Tor auf 2:4. Genau zwei Minuten später erkämpfte sich Siegenthaler den Ball, setzte sich gegen die Verteidigerinnen durch und nahm in bester Manier den Goalie aus. Abschlüsse hagelte es auf beiden Seiten, dass die Emmentalerinnen sich keinesfalls abschreiben liessen, machten sie in der 47. Minute mit dem Tor zum 3:5 klar. Im nächsten Angriff lancierte Siegenthaler Bergmann, die das sechste Tor der Wizards schoss. Angebliches Sperren handelte den Bern-Burgdorferinnen kurz darauf während einem Angriff der Skorpions erneut eine Zeitstrafe ein, doch das Boxplay liess nichts anbrennen. Als die Emmentalerinnen dreieinhalb Minuten vor Schluss das 4:6 erzielten und fortan den Goalie durch eine Sechste auf dem Feld ersetzten, wurden den Zuschauern noch einmal Nerven abverlangt. Schlussendlich aber konnten die Wizards nach sechzig Minuten jubeln und sich über den Sieg und die damit einhergehenden drei Punkte freuen.