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03.12.201711. Meisterschaftsrunde Juniorinnen U21 A

Das Kämpfen am Schluss hat sich ausgezahlt

Das Spiel startete und man konnte meinen, dass die beiden Teams sehr nervös und auf der Hut waren. Doch das erste Tor für das Gastteam fiel bereits nach 4 Minuten, was aber Steiger 5 Minuten später ausglich zum 1:1. Nicht einmal 10 Sekunden später schoss Läng das 2:1. Durch einen Freistoss erzielten die St.Gallerinnen kurz darauf den erneuten Ausgleich und konnten nicht viel später sogar in Führung gehen (2:3). Kurz vor Ende des Drittel versenkte Joss geduldig, aber absolut kaltblütig einen Freistoss souverän in der linken Ecke. So ging es in die Drittelspause mit 3:3.

Das zweite Drittel war ähnlich wie das Erste. Quattrini schoss in der 28. Minute das 4:3. Die Antwort von Wasa kam postwendend: Sie trafen zum 4:4 und konnten kurz vor der zweiten Pause in Führung gehen.

Mit dem Beginn des letzten Drittels hatten die Wizards einen Zahn zugelegt. Mit Siegenthaler schossen sie in der 48. Minute den Ausgleich, mussten aber ein paar Minuten später das 5:6 entgegen nehmen. Anschließend kam es zu einer 2-Minutenstrafe wegen Stockschlags. Nun musste das Heimteam in das Boxplay gehen. Wie schon ein paar Mal gesehen, ist dies eine Stärke der Zauberinnen. Und dies war auch heute nicht anders: Siegenthaler schoss trotz Unterzahl das 6:6 und so ging es in die Verlängerung.

Diese wurde aber von beiden Teams nicht ausgenutzt. Es gab viele gefährliche Aktionen, doch keine führte zu einem Tor. Folglich kam es zum Penaltyschiessen. Siegenthaler und Ruch versenkten ihren Penalty souverän während Snijders bis auf ein Tor jeden Anlauf mit Bravour verhindern konnte.

So gewannen die Wizards das Spiel. Am Schluss hatte sich wieder einmal gezeigt, dass sich Kämpfen auszahlt. Genau das müssen die jungen Zauberinnen mitnehmen für die nächsten Spiele nach der Natipause.